Aha! Noch ein Lektüreeindruck

Dass ich auf diese Möglichkeit nicht früher/selbst gekommen bin! In Decker, G. (1955). Das selbstbestimmungsrecht der nationen gibt es nicht allzu viel über Vitoria, aber immerhin dies:

Wenn die Staatsgewalt als von Gott eingesetzt angesehen wird, so richtet sich dies gegen den päpstlichen Anspruch auf Einsetzung der weltlichen Gewalt. So sagte der schon erwähnte Francisco de Vitoria (1486-1546): "Diese Gewalt, die der Staat besitzt, ist also von Gott eingesetzt. [ ... Er zitiert PC §7 aus Truyol, {{wxcite>2166:37}}]" Auch die Humanisten waren der Ansicht, alle Autorität der Regierenden beruhe auf der Zustimmung der Regierten. Daraus folgerte Erasmus von Rotterdam (1467-1536), der Rechtstitel der Eroberung sei nur eine Täuschung.(({{wxcite>2175:73-74}}))

Ist doch eine Überlegung wert, oder? Andererseits scheint die Diskussion über die Übertragung von auctoritas/potestas vom Volk an den Fürsten nicht sehr viel mit einer Ausbootung des Papstes zu tun zu haben…